Apiphobie (Angst vor schwirrenden / bienenartigen Insekten) beziehungsweise Spheksophobie (Angst vor Wespen) sind spezielle Formen der Entomophobie (Angst vor Insekten). 

Betroffene erleben vor allem in den Sommer-Monaten eine massive Beeinträchtigung der Lebensqualität da man den Tieren im Alltag (Zum Beispiel im Gastgarten eines Lokals, beim Spazierengehen) häufig begegnet. Manchmal verirren sich Bienen und Wespen auch in Wohnungen. Dies führt zu Stress- und Angstzuständen und Betroffene fühlen sich oftmals Überfordert im Umgang mit der Situation. Durch die intensive Angst reagieren Apiphobiker oftmals hastig mit Flucht oder Kampf (z.B. mit Versuchen das Insekt zu beseitigen) und gefährden dadurch möglicherweise sich selbst und ihre Mitmenschen. 

 

Behandlung mit VR-Therapie:

 

Basierend auf dem Prinzip der Immersion, lernen Betroffene im Rahmen der Konfrontationstherapie(verhaltenstherapeutische Methode) mit Hilfe einer Virtual Reality Brille (VR-Brille), sich Ihren Ängsten in der virtuell simulierten Welt (z.B. Sitzen an einem Küchentisch in Anwesenheit: einer kleinen bewegungslosen Wespe -> einer größeren Wespe -> mehrerer Wespen -> einer fliegende Wespe -> mehrerer fliegender Wespen, einer Wespe am Arm sitzend etc.) zu stellen, und diese systematisch abzubauen. Hierzu kommen 20 graduierte (abgestufte) Angstszenarios zum Einsatz die stufenweise von PatientInnen bewältigt werden und dadurch zu einer Angstreduktion führen. Im Anschluss werden die neuen positiven Bewältigungserfahrungen in den Alltag der Betroffenen übertragen.